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Amigurumi richtig füllen: gleichmäßig und formschön
Eine schöne Häkeloberfläche ist nur die halbe Arbeit. Erst die Füllung gibt einem Amigurumi seine endgültige Form. Wer schrittweise arbeitet und die Figur währenddessen immer wieder dreht, bekommt ein gleichmäßigeres Ergebnis als mit einer großen Portion Füllwatte auf einmal.
Kleine Portionen statt großer Klumpen
Zupfe die Füllwatte in kleine Stücke und verteile sie rundum. Drücke sie mit den Fingern oder dem stumpfen Ende einer Häkelnadel vorsichtig an schwer erreichbare Stellen. So entstehen weniger harte Kanten und die Oberfläche bleibt gleichmäßig.
Kopf und Körper unterschiedlich behandeln
Der Kopf darf meist relativ fest sein, damit er seine Form hält. Beim Körper hängt die Festigkeit vom gewünschten Look ab. Arme, Beine und lange Ohren wirken häufig natürlicher, wenn sie etwas weicher gefüllt werden und beweglich bleiben.
Vor dem Schließen kontrollieren
Lege die Figur auf den Tisch und betrachte sie von vorne, hinten und von der Seite. Kleine Asymmetrien lassen sich vor dem vollständigen Schließen noch korrigieren. Besonders bei runden Köpfen lohnt es sich, die Füllung mit den Fingerspitzen zu verteilen.
Maschen nicht überdehnen
Wenn Füllwatte deutlich zwischen den Maschen sichtbar wird, ist die Figur entweder zu stark gefüllt oder zu locker gehäkelt. Stopfe nicht weiter, sondern verteile die vorhandene Füllung neu. Bei einem neuen Projekt kann eine etwas kleinere Häkelnadel helfen.
Häufige Fragen
Wie fest sollte ein Amigurumi sein?
Fest genug, um die Form zu halten, aber nicht so fest, dass die Maschen auseinandergezogen werden. Kopf und Rumpf dürfen meist fester sein als Arme und Ohren.
Kann man Füllwatte wieder herausnehmen?
Ja. Solange die Öffnung noch zugänglich ist, kannst du kleine Mengen herausziehen und die Form neu verteilen.
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